Der Arbeitskreis Zukunft Energie 5.0
PG Jever
Der Arbeitskreis Zukunft-Energie 5.0. (AK-50) arbeitet zu den Themen der regenerativen Energieversorgung. Er wirkt an der Umsetzung der Energiewende in Deutschland mit, um so die Wende ins Nachkarbonzeitalter zu schaffen.
 
Der Arbeitskreis ist offen für thematisch und fachlich Interessierte Menschen, denen das Voranbringen der Energiewende und das Erreichen der Klimaschutzziele ein Herzensanliegen ist.
 
 
 Der Arbeitskreis Zukunft-Energie 5.0. setzt sich dafür ein, im Jahre 2050 eine zu 100% regenerative Energieversorgung in Deutschland zu erreichen.
Der Raum Norddeutschland (Ostfriesland, Friesland, Nordfriesland, Mecklenburg-Vorpommern) ist besonders geeignet für die Realisierung von Power to Gas Konzepten. Hier sind Wind-, Solar- und Biogasanlagen verfügbar und produzieren erhebliche Mengen an regenerativer Energie. Ebenso ist die Infrastruktur zur Einspeisung von Methan und synthetischem Erdgas ins Gasnetz und zur Speicherung in Kaverne (z.B. Etzel) gegeben. Gewerbeflächen für den Aufbau von Power-to-Gas-Anlagen sind vorhanden.
Die Netzanbindung an Offshore- Windräder in der Nordsee erfolgt hier an der Küste.
 
Der Weg in die Energiezukunft
Bei der derzeitigen Diskussion zur Energiesicherheit wird vielfach ausgeblendet, dass der Klimawandel und die Einhaltung der Klimaschutzziele den Verzicht auf fossile Energieträger erfordern. Fossile Energieträger und deren Verbrauch verursachen hohe Schäden in der Umwelt, die wir/unsere Nachkommen bezahlen müssen
Nutzen und Mehrwert
Der vorhandene Überschuss an Strom u.a. auch aus erneuerbaren Energien in unserer Region wirft die Frage auf, wie Überschüsse sinnvoll genutzt und zu einem wirtschaftlichen Mehrwert umgewandelt werden können. In Norddeutschland stehen alle Komponenten für die Umwandlung von Strom in Wasserstoff/eGas zur Verfügung.
Energieversorgung durch EE
Eine sichere Energieversorgung durch EE, (Strom, Wärme und Mobilität) verbunden mit den ökologischen Vorteilen der EE und der ökonomischen Machbarkeit werden wichtige Eckpfeiler auf dem Weg des weiteren Ausbaus der EE sein. Die Menschen in unserem Land werden diesen Weg nur akzeptieren, wenn Politik und Wirtschaft die Menschen gleichberechtigt und auf Augenhöhe auf diesen Weg mitnehmen.
Speichermöglichkeiten
Für die Speicherung der Überschüsse aus EE bieten sich sehr unterschiedliche Lösungen an, z.B. Batterien, Pumpwasserspeicherwerke, Druckluft- Kavernen, Wasserstoff und Gasspeicherung. Die Idee der Speicherung durch Wasserstofferzeugung und der möglichen Weiterverarbeitung – eine Technik, die schon vor rund hundert Jahren entwickelt wurde – ist erst jetzt nutzbar, weil wir erst heute und zukünftig die Überschussmengen an Strom haben, die eine Umwandlung in andere Energieformen möglich macht.
Die Menschen mitnehmen
Schon beim Auf- und Ausbau der altern Energieversorgung hat man von Politik und Wirtschaft versäumt, die Menschen bei der der Entscheidung einzubinden. Entscheidungskriterium war damals das „Wachstum um jeden Preis“.
Dieser Fehler wurde beim Ausbau der erneuerbaren Energien wiederholt. Die meisten Menschen wurden auch zum Zeitpunkt der Abkehr von der Atomstromversorgung und dem notwendigen Verzicht auf fossile Energieträger mit Halbwissen auf den Weg der Energiewende geschickt und waren auf die tendenziösen Berichten der Medien über die „Gefahren von Strom-Blackouts“, mangelnde Energiesicherheit und den explodierenden Preisen durch die EE nicht vorbereitet. Da auch noch selbsternannte „Wissenschaftler“ die steigenden Temperaturen durch das Klimagas CO2 leugneten, die gesundheitsschädigenden Belastungen und der Wertverlust von Immobilien durch die Windräder den Blätterwald der Medien füllten, gab es schon bald eine „Energiewende – und Windkraftgegner“ besetzte Diskussion.
 
In dieser Situation traten auch noch die Lobbygruppen der alten Energieversorger auf, denen es durch geschickte Steuerung Diskussion gelang, die Stromüberschüsse den EE anzulasten und damit die Höhe der EE - Abgabe als Folgen des zu „starken Ausbaus“ der EE zu diffamieren.
 
 
 
 
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ET Weil 300Besuch beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am 08.08.2017.

Veranstaltungen

Veranstaltungen
 
3. Quartal 2017  10. Energietag 5.0
Termin 31.08.2017
Ort: Wilhelmshaven Jade Hochschule
Thema: Fluktuierende Energieeinspeisung aus erneuerbaren Energien
4. Quartal 2017 Vortragsveranstaltung
Thema: Netzstrategien und Belastung
 
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