Neues vom Arbeitskreis

Informationbesuch bei P&KVarel am 16.08.2017

 Mitglieder des Arbeitskreises besuchten die Papier- u. Kartonfabrik Varel.
 
PKV2

Die Papier- u. Kartonfabrik Varel ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmt produzieren auf Altpapierbasis mit modernsten umweltfreundlichen Technologien Karton und Wellpappenpapiere für die deutsche und internationale Verpackungsindustrie.
Mit einer jährlichen Produktionskapazität von über 850.000 Tonnen auf vier modernen Produktionslinien gehört P&KVarel zu den größten Produktionsstandorten der europäischen Papierindustrie. In allen Beschaffungsstrukturen wird Wert daraufgelegt, durch einen gezielten Einsatz von PKV1ökologischen Ressourcen eine umweltschonende Produktion zu unterstützen. Papier- und Kartonprodukte werden durch den Einsatz modernster Technologien aus überwiegend recycelbaren Rohstoffen hergestellt. Neben den großen Papierherstellungsmaschinen war besonders beeindruckend, dass die bereits 2007 vorgenommene Erweiterung des Kraftwerkes und der Einsatz von Erdgas, als primärer Energieträger, und durch das erzeugtes Biogas, sowie aus der Prozesswasserbehandlungsanlage, einen Nutzungsgrad 92 % resultiert. Somit gehört das Kraftwerk zu einem der modernsten seiner Art. Der Kraftwerkspark erlaubt eine eigenständige Elektrizitätsversorgung des Unternehmens und trägt neben einem geringen Emissionsausstoß landesweit zur CO²-Minderung bei.

Besuch Solarpark 4.04.2017

Besuch des Solarpark Mederns und Vortragsveranstaltung mit Peter Meiwald MdB
 
Energiewende nah erlebt. - Arbeitskreis „Zukunft Energie 5.0“ besichtigt Solarpark und veranstaltet Vortragsabend.
 Mei AA
Auf Einladung des Arbeitskreises „Zukunft Energie 5.0“ und Johann Ortgies besuchte Peter Meiwald (MdB) den Solarpark Medern. Johann Ortgies, Geschäftsführer der GmbH, gab es einen Überblick über die Anlage auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände nordwestlich von Mederns. Sie ist rund sieben Hektar groß, hat 17 000 Modulen und eine Leistung von 4032 Kilowatt. Das reicht zur Versorgung von etwa 900 Durchschnittshaushalten. Johann Ortgies blickte auf eine spannende Planungszeit zurück, in der es einige Hindernisse zu beseitigen gab. Ins Schwitzen kamen die Geschäftsführer, als Bundesumweltminister Peter Altmaier mit seiner Strompreisbremse kurzfristig die Rahmenbedingungen ändern wollte. „Ende gut, alles gut“, meinte Ortgies „wir haben es geschafft und sind stolz, dass wir das Projekt Solarpark auf die Beine stellen konnten“.
Im Anschluss daran ging es dann zum Hof von Johann Ortgies in Bassens. Bei Tee und Gebäck blickte Ortgies auf die Geschichte des Bürgerwindparks Bassens zurück: 1996 wurde die erste Anlage gebaut, damals noch mit 140 Gesellschaftern, 2006 kamen weitere Anlagen hinzu. Heute beteiligen sich 470 Gesellschafter, Eigentümer und Betreiber an dem Projekt. „Bürgerbeteiligung wird bei uns groß geschrieben“, so Ortgies.
Bei dem Gespräch wurde natürlich auch über die Energiewende, EEG und Auflagen gesprochen. „Eindeutig muss hier die Politik aktiv werden“, so Meiwald, „bei den jetzigen Auflagen und Gesetzen kann die Energiewende nicht realisiert werden“. Ein weiteres Thema war die Speicherung von Energie. Hier in unserer Gegend könnte man problemlos Power to Gas-Anlagen, die überschüssigen Strom in Wasserstoff oder Methan wandeln, installieren und ggf. auch speichern, darin waren sich alle Beteiligten einig.
 
Mei ACAm späten Nachmittag, nach einem gemeinsamen Essen, referierte Peter Meiwald im Anton-Günther-Saal in Jever vor fast ausgebuchtem Haus über das Thema „Die Energiewende als Beitrag zur Wertschöpfung und Nachhaltigkeit im Nordwesten“
Fazit der Veranstaltung: Unsere Welt muss Enkeltauglich werden. Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das ist ohne das andere nicht zu haben.
 
 

Votragsveranstaltung 3.02.2017

Vortragsveranstaltung mit Dr. Julia Verlinde MdB in Jever am 3.02.2017
 
Bürgerenergiewende und Klimaschutz vor Ort - Gelungener Vortragsabend im Anton Günther Saal
 
Der Arbeitskreis Zukunft Energie 5.0 hatte die Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu einem Informations- und Gesprächsabend in den Anton-Günther-Saal im Rathaus Jever eingeladen. Rund 40 Teilnehmer*innen waren dieser Einladung gefolgt und ließen sich von der fachlich sehr versierten Bundestagsabgeordneten, die energiepolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, in ihrem Referat auf die „Reise“ in die Zukunft der Energiewende und der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel mitnehmen.Vortragsveranstaltung
„Sehr versierte Forschungs- und Universitätsinstitute sowie Parteien, Fachinstitute der Energiebranche und Umweltministerien in den Bundesländern haben“, so die Referentin, „inzwischen Gutachten erstellen lassen, um den Bürgern*innen in diesem Land zu zeigen, dass man gegen den drohenden Klimawandel noch eine ganze Menge unternehmen kann“. Allerdings bedarf es hierzu des politischen Willens, die Klimaschutzziele vom Ende her zu denken. Und wenn wir auf dem derzeitigen Regierungskurs zur Änderung der Energienutzung weitergehen, erreichen wir die Ziele des Jahres 2050 frühesten 2150 – und dies ist viel zu spät“, so Verlinden. Aus ihrer Sicht muss dringend der rechtliche Rahmen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wieder so verändert werden, dass eine bürgergetragene Erneuerbare Energieversorgung wieder möglich wird. Auch ist zu bedenken, dass beim Preisvergleich der Erneuerbaren Energien mit Energie aus Atomkraft und Kohle nie die jahrzehntelangen Steuer- und direkten Subventionen wie der Kohlepfennig oder die Kosten für die Langzeitsicherung des Atommülls berücksichtigt werden.
Nur mit einer ehrlichen Preisgestaltung, ohne Hürden für die Erneuerbaren Energien, erreichen wir einen fairen Wettbewerb zwischen den unterschiedlichen Energieträgern. Und bei diesem Wettbewerb sind nicht nur die EE (Solar und Wind) Gewinner, sondern auch ihr Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2 Vermeidung ist am Nachhaltigsten.
In der anschließenden Diskussion gab es viele kritische Fragen zur Politik der Bundesregierung.
Die letzten Veränderungen des EEG und Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) müssen dringend rückgängig gemacht werden, denn sie verzerren den Wettbewerb und unterbinden Bürgerbeteiligungsmodelle. Zudem stehen sie den nötigen Veränderungen im Sinne des Klimaschutzes und der Demokratisierung der Energieversorgung entgegen.
 

Informationsbesuch 3.02.2017

Informationsbesuch Dr. Julia Verlinde MdB in Jever-Grappermöns
 Dr. Juia Verlinde im Gespräch mit  Thorsten Hinrichs bei der Steuerung der Biogasanlage
Mitglieder des Arbeitskreises Zukunft Energie 5.0 und die Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden informierten sich auf Einladung von Thorsten Hinrichs über umweltfreundliche Landwirtschaft. Der Betrieb ist beispielgebend für einen konventionell betriebenen Hof für Milchwirtschaft. Er gilt als vorbildlich sowohl in der Viehhaltung als auch in der energetischen Optimierung. Als Landwirtschaftliches Gesamtkonzept in einem Wasserschutzgebiet 1 hält er problemlos alle Rahmenbedingungen ein.
Auf dem Hof werden 135 Kühe gemolken, die vom Frühjahr bis Herbst in Weidehaltung gehalten werden. „Außerdem ziehen wir die weiblichen Kälber für die Nachzucht auf“, so Thorsten Hinrichs bei dem Rundgang über den Hof.
Der Betrieb bewirtschaftet insgesamt eine Fläche von 250 ha. 90 % der Fläche befindet sich im Wasserschutzgebiet. Die 250 ha teilen sich in 100 ha Ackerland und 150 ha Grünland auf. Im Jahr 2011 hat sich die Familie für den Bau einer Biogasanlage entschieden, um sich ein zweites Standbein neben dem Milchwirtschaftszweig aufzubauen. Die komplette Gülle und der Mist aus der Milchwirtschaft wird in der Biogasanlage vergoren. Die Anlage wird hauptsächlich mit Maissilo, Grassilage und Getreide GPS gefüttert, welches zu 95 % auf selbst bewirtschafteten Flächen angebaut wird. „Das gute Futter ist für die Tiere, der Rest für die Biogasanlage“,
so T. Hinrichs, „denn die Gesundheit der Tiere und das Tierwohl steht bei uns ganz oben auf der Prioritätenliste - und das kontrollieren sogar schon unsere drei Kinder“.
„Wegen des Trinkwasserschutzgebietes hat die Gülle eine zwei Monate längere Sperrfrist, in der keine Gülle ausgebracht werden darf. Dies erfordert eine große Menge an Lagerkapazität, die auch durch den Bau der Biogasanlage geschaffen wurde“, so Thorsten Hinrichs.“
Beim Bau- und der Investition der Biogasanlage wurde schon in der Planungsphase die Nachbarschaft eng mit eingebunden, da Familie Hinrichs die erzeugte Wärme zur Lieferung an Nachbarn nutzen wollte. „In der Planungsphase haben wir mit den Nachbarn Exkursionen zu bestehenden Anlagen unternommen, um vorhandene Fragen zu klären und alle Bedenken auszuräumen“, so Thorsten Hinrichs. „Aber diese Mehrarbeit hat sich gelohnt, denn die Anlage läuft zur Zufriedenheit aller Nutzer. Jetzt versorge wir im Umfeld des Hofes neunzehn Haushalte das ganze Jahr mit Wärmet.“
 
 

Informationsbesuch 20.12.2016

Informationsbesuch Hans-Werner Kammer MdB am 20.12.2016

 
Am 20. Dezember 2016 informierte sich der Bundestagsabgeornete Hans-Werner Kammer auf Einladung des Lenkungsgremium über die Arbeit des Arbeitskreises.
Jörg Wächter, Mitglied des Lenkungsgremiums, hob bei dem Treffen die Standortvorteile der norddeutschen Küstenregion hervor. „Der norddeutsche Raum ist für die Realisierung hervorragend geeignet. Neben den bereits zur Verfügung stehenden Techniken wie Wind-, Solar- und Biogasanlagen, ist Kammer 400auch die Infrastruktur zur Einspeisung von synthetischem Erdgas gegeben“, so Wächter.
Das Gespräch zwischen Kammer und dem Arbeitskreis drehte sich vor allem um das Konzept „Power-to-Gas“  Hans-Werner Kammer zeigte sich überzeugt, dass die Technologie große Möglichkeiten für die Region bringen kann und ein Wichtiger Beitrag zur Realisierung der Energiewende ist. „Wichtig ist, dass auch die Bürgerinnen und Bürger nicht zusätzlich belastet werden“, mahnte Kammer. "Diese Auffassung teilen wir. Wir wollen so transparent sein wie möglich. Auch eine Genossenschaft wäre eine Idee, um die Bürgerinnen und Bürger noch besser mit einzubinden.“ so Ronald Brandes.
Herr Kammer war beeindruckt von der Arbeit und von der Thematik des Arbeitskreise und sagte seine Unterstützung für das weitere Vorgehen zu.
 
 

Vortragsveranstaltung 270916

Informations und Vortragsveranstaltung am 27.09.2016

 
Am 27.09.2016 lud der Arbeitskreis „Zukunft Energie 5.0“ zu einer Informations- und Vortragsveranstaltung in das Bürgerhaus Schortens ein. Neben dem Thema Power to Gas wurde das Ergebnis des Energietages 5.0 durch Gustav Zielke vorgetragen. Fazit: Eine sehr große Resonanz und positive Bewertung der Teilnehmer, aus Politik und Wirtschaft. „Dies spornt uns zum Weitermachen an“ so Zielke.
Ein Vortrag von Bernd Bureck, Geschäftsführer Zukunft Emden GmbH, gab Einblicke in die Wirtschaftsförderung in der Ems-Achse. Desweiteren wies er darauf hin, dass die Energiewende viele Bereiche nicht nur umfasst, sondern auch neue schafft. Für die Zukunft sei die digitale Vernetzung ein wichtiger Aspekt und nicht mehr weg zu denken.
Im Anschluss an die Ausführungen von Bureck stellte Ralf von Dzwonkowski, EWE, das Projekt enera vor. Der zentrale Gedanke von enera ist, auf Basis der drei intensiv vernetzten Kernbereiche Netz, Markt und Daten den nächsten großen Schritt der Energiewende zu machen. Die Modellregion bildet damit einen Inkubator, indem das Zukunftsprojekt wachsen und gedeihen kann.
 
 
Teilnehmer der Veranstaltung
 
 
 
 

Besuch in Werlte

Informationsbesuch des Arbeitskreises Zukunft Energie 5.0 am 04.08.2016 in Werlte

 
Der Arbeitskreis "Zukunft Energie 5.0" besuchte am 04.08.2016 das e-gas Projekt (Power to Gas Anlage) von Audi und der EWE in Werlte. Eine sehr eindrucksvolle und zukunftsorientierte Anlage. Der Besuch bestätigte uns abermals, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind. Die Umwandlung und damit die Speicherung von regenerativem Strom in Wasserstoff, E-Gas, Methan und Rückverwandlung in Strom ist für die Energiewende unumgänglich.
  
Werlte 0A
Werlte 0B
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
LogoA300
 Besuch Hannover Messe 2017Besuch Mitglieder des Arbeitskreises auf der Hannover Mess 2017
ET Weil 300Besuch beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am 08.08.2017.

Veranstaltungen

Veranstaltungen
 
3. Quartal 2017  10. Energietag 5.0
Termin 31.08.2017
Ort: Wilhelmshaven Jade Hochschule
Thema: Fluktuierende Energieeinspeisung aus erneuerbaren Energien
4. Quartal 2017 Vortragsveranstaltung
Thema: Netzstrategien und Belastung
 
Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com